Samstag, 30. Mai 2020

Wohnmobilstellplatz Andechs

Wie bereits gestern angedeutet ging es für eine kleine Radtour an den Starnberger See. Von Seeshaupt, der Südspitze des Sees, zum Biergarten des Forsthaus Ilkahöhe und zurück. Meine digitale Uhr zeigte mir nach der Tour gute 200 Meter Höhenunterschied (die zum Teil wirklich steil und anstrengend waren) und gute 30 Kilometer Wegstrecke an. Für einen untrainierten Menschen wie mich hoffentlich okay. Das Radler im Biergarten schmeckte jedenfalls.

Um sich von den Anstrengungen der Radtour zu erholen ging es nicht direkt nach Hause, sondern auf den Wohnmobilstellplatz am Kloster Andechs. 15,- Euro vor eine Nacht auf einem relativ ebenen Schotterparkplatz. Kann man drüber streiten, und wie man am nächsten Morgen beim freundlichen wecken ab 8 Uhr feststellte wollten das wohl einige auch tun. Nicht jeder hatte sein Parkticket sichtbar an der Scheibe platziert und wurde von den Kontrolleuren geweckt. Übrigens tatsächlich relativ nett und mit Bullimaske in Zeiten von Corona sogar "stylisch". Tagsüber ist der Parkplatz am Kloster übrigens kostenlos nutzbar und erst ab 19.30 Uhr wird eine "Übernachtungsgebühr" verlangt. Leider waren die ausgewiesenen 40 Stellplätze mit Stromanschluss nachmittags schon zugeparkt und so blieb nur ein Plätzchen im hinteren Teil des Parkplatzes übrig.


Parkplatz mit Ausblick, oder halt eben auch nicht..
Beim lösen der Übernachtungsgebühr erhält man übrigens auch einen Gutschein für ein "kleines Testbier" im Kloster, also eine "Hoibe". Überzeugte mich nicht so ganz und wirkte etwas "wässrig". Vor den Gang ins "Bräustüberl", wo der Gutschein einzulösen war, hatte ich bereits feststellen müssen, dass die bei Google Maps erwähnten "sauberen Sanitäranlagen" leider nicht bestätigt werden konnten, und so wurde der Bierkonsum genutzt um wenigstens auch die Toiletten im "Bräustüberl" zu nutzen. Also vielleicht vorher schon über die Öffnungszeiten informieren. Unter diversen "Coronaauflagen" wie Abgabe der Adressdaten und Abgleich mit einem Ausweisdokument war der Biergarten seit gut einer Woche wieder geöffnet. Überrascht war ich dabei, dass trotz Absperrung mit Bauzäunen und Eingangskontrolle auch Personen ohne Mundschutz den Außenbereich betreten durften.


Leider am Abend nicht ganz so sauber wie erhofft..

Übrigens eignet sich der Parkplatz auch als Ausgangspunkt für nette Wander- und Radtouren wovon ich mich am nächsten Morgen nach dem Frühstück überzeugte.


P.s.: Kleiner Hinweis für die "Aufklebersammler" da draußen, auch sowas bekommt man, wenn man beim Parkscheinautomat aufmerksam unterwegs ist.

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