Samstag, 20. Juni 2020

#P4N Totenkopfstraße, Sankt Martin

Als ich im März auf dem Heimweg von der torlosen Punkteteilung zwischen Wolfsburg und Leipzig die bayerische Landesgrenze querte war mir nicht bewusst, dass es für eine längere Zeit nicht mehr dazu kommen wird, dass ich den Freistaat mal wieder verlassen werde. Mittlerweile sind die Einschränkungen zur Eindämmung des Coronavirus wieder etwas gelockert und so ging es für einen Wochenendausflug auch mal wieder über die Grenzen des Freistaat Bayern hinaus. Die Pfalz lockte für eine Entdeckungstour und in Sankt Martin lockte ein Parkplatz mit einer Gebühr von 6,- Euro für 24 Stunden Höchstparkdauer.


Der abendliche Spaziergang durch den Ortskern überraschte positiv. Nette Fachwerkhäuser, eine Gasse mit Restaurants und mehrere Weingüter. So lässt es sich aushalten. Aber auch der Stellplatz konnte überzeugen. Die Befürchtungen über einen nächtlichen Einsatz der am Stellplatz befindlichen Feuerwehr blieb aus und so konnte die Aussicht auf den angrenzenden Weinberg genossen werden. Ein kleines "Schmankerl" war fußläufig erreichbar, denn seit 2018 bietet das Weingut Gilda Moll einen Weinautomaten und so war die entsprechende Versorgung sicher gestellt.

 
Mit etwas mehr Zeit im Gepäck wäre der "Expo-Rundwanderweg", welcher aufgrund einer Partnerschaft mit der Expo 2000 in Hannover eingerichtet wurde, sicherlich interessant gewesen. Die gewählte Alternative mit Schloss Villa Ludwigshöhe und Rundwanderung von der Rietburg Ruine zur Nello Hütte war aber auch akzeptabel. Wer dort oben unterwegs ist sollte auch den Ludwigsturm ansteuern, denn der Ausblick über den Pfälzer Wald entschädigt für die Strapazen.

Keine Kommentare:

Kommentar posten